Stuhr (mt) - Gegen 19:20 Uhr ereignete sich auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Hamburg zwischen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener ein LKW Brand. Im Rahmen der Lösch- und Bergearbeiten musste die Autobahn in beide Richtungen voll gesperrt werden. Fahrzeuge, die die letzten Ausfahrten bereits passiert hatten steckten im Stau fest. Da die Polizei von einer Sperrung bis tief in die Nacht ausging, forderte die Einsatzleitung über die Leitstelle in Diepholz Versorgung für die Verkehrsteilnehmer im Stau an. Andreas Callies, ärztlicher Leiter Rettungsdienst, organisierte zusammen mit Abschnittsleiter Nord der Kreisfeuerwehr Hartmut Specht, dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst Till Bigalke und den Gemeindebrandmeistern Stuhr Michael Kalusche und Soenke Heinken ein gemischtes Team aus DRK und Feuerwehreinheiten. Das DRK stelle seine Versorgungsgruppe Kirchweyhe sowie Mannschaftstransportwagen aus Brinkum und Syke zur Verfügung, die Kreisfeuerwehr holte die beiden Motorräder und den Mannschaftswagen der Technischen Einsatzleitungen aus Stuhr und Schwaförden, sowie den Kommandowagen der Bereitschaft zum Sammelpunkt in der Straße Im Meer in Groß Mackenstedt. Die Feuerwehr Groß Mackenstedt sollte die Fahrzeugkolonne nach hinten mit dem großen Löschgruppenfahrzeug absichern, der Einsatzleitwagen aus Fahrenhorst blieb am Sammelplatz als Kommunikationsschnittstelle. Nach dem sich die Fahrzeugkolonne gegen 22:00 Uhr in Marsch in Richtung Unfallstelle gemacht hatte, stellten die Einsatzkräfte jedoch fest, dass der Verkehr in Richtung Osnabrück bereits einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt wurde, auch in der Gegenrichtung Hamburg kamen den Einsatzkräften bereits wieder vereinzelnd Fahrzeuge entgegen. Eine Versorgung in langsam fließendem Verkehr war nicht möglich, so dass die Fahrzeuge samt Besatzung gegen 23:30 zum Sammelpunkt zurückkehrten ohne tätig geworden zu sein. 

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