Teilnehmer aus dem nördlichen Niedersachsen treffen sich zu gemeinsamer Fortbildung

Twistringen (mt) – Zum 4. BOS-Tag trafen sich Vertreter der verschiedenen Sicherheitsorganisationen wie Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst, am Schulzentrum in der Feldstraße. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt der gemeinsamen Fortbildung auf Einsatzlagen, bei denen giftige Gase im Spiel sind. Neben dem schon öfter diskutierten Thema Kohlenmonoxid, bei dem aber Marco Pfeuffer von der Berufsfeuerwehr Wiesbaden den Anwesenden noch einige neue Fakten und Praxisbeispiele vermitteln konnte, ging es um Unfälle auf Biogasanlagen. Schwefelwasserstoff war hier der Gefahrstoff, mit dem sich die Rettungskräfte auseinandersetzten. Ergänzt wurde der Themenbereich um Einblicke in das Thema Höhenrettung (z.B. von Windkraftanlagen oder Baukränen) in einem Fachvortrag mit anschließender Demonstration auf dem Schulgelände. Insgesamt waren 150 Teilnehmer anwesend, 170 hatten sich eigentlich angemeldet. In den Pausen hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit, sich über die neusten Trends bei Feuerwehrfahrzeugen zu informieren, denn auch ein Aufbauhersteller war mit Vorführfahrzeugen auf dem Außengelände vertreten. Viele der Teilnehmer waren nicht zum ersten Mal in Twistringen und zogen auch dieses Mal wieder ein positives Fazit von der Veranstaltung. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist mit den besprochenen Einsatzlagen konfrontiert zu werden als gering eingeschätzt werden kann, ist man durch die Informationen, die zwischen den Fachleuten auf dieser Veranstaltung ausgetauscht werden für den Ernstfall auf dem aktuellen Stand“, lautete das Fazit einiger Feuerwehrführungskräfte bei einem Pausengespräch. Beim nächsten BOS-Tag könnte ein Schwerpunktthema „polizeiliche Lagen“ sein, sagte Organisator Klaus Krebs im unmittelbaren Anschluss an den BOS-Tag. Das lässt darauf schließen, dass auch in zwei Jahren wieder ein BOS Tag stattfinden wird.

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