Einheiten füllen 50.000 Sandsäcke bei hochsommerlichen Temperaturen

Clenze (mt) – Bereits gegen kurz vor sechs war die Nacht für die Kameradinnen und Kameraden der Kreisfeuerwehrbereitschaft 3 im Unterkunftsort Clenze wieder vorbei. Die Einheiten sollten um 8:00 Uhr wieder im 50km entfernten Gorleben sein. Doch bereits auf der Anfahrt änderte sich das Einsatzziel wieder. Gestern hatten die Kameraden dort an einer Füllstation mit einfachen technischen Mitteln noch etwa 10.000 Sandsäcke gefüllt, verknotet und auf Paletten verlastet, heute ging es dann ans andere Ende dieses Einsatzgebietes. In Gummern, zwischen Kapern und Schnakenburg unmittelbar an der ehemaligen innerdeutschen Grenze wurden dann heute auch wieder Sandsäcke gefüllt, die von der Kreisfeuerwehrbereitschaft Cuxhaven zwischen Schnakenburg und Gartow an verschiedenen Stellen zur Erhöhung des Deiches verwendet wurden. In insgesamt 12 Stunden, die von den meisten Feuerwehrmitgliedern ohne größere Pausen durchgearbeitet wurden, kamen so heute über 50.000 Sandsäcke zusammen. Während der Arbeit wurden die Diepholzer zwei Mal vom Versorgungszug an der Einsatzstelle mit Essen versorgt. Gegen 20:30 kam dann die Rückmeldung von der Örtlichen Einsatz Leitung, dass der Einsatz für den heutigen Tag beendet werden kann. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte auch heute wieder von Freiwilligen aus der Umgebung, die vor allem nach Feierabend in großen Zahlen zur Füllstelle gekommen waren. Diese Kräfte glichen dann die langsam schwindenden Kräfte der Brandschützer wieder aus. Immer wieder kamen Kipper mit neuem Sand und füllten Sandhaufen wieder neu auf, die gerade von den Kameradinnen und Kameraden dem Erdboden gleich gemacht worden waren. Gegen Mittag erreichte uns dann die Information, dass die KFB 1 morgen früh zur Ablösung in Barrien aufbrechen wird. Damit sich die knapp 130 Einsatzkräfte der KFB 3 überhaupt ein Bild davon machen konnte, wofür sie 2 Tage lang gearbeitet hatten, wurde in Abstimmung mit den örtlichen Einsatzkräften auf dem Weg zurück zur Unterkunft noch ein Halt am Elbdeich eingelegt, wo die Sandsäcke zur Erhöhung der Deichkrone gelegt worden waren. Diese Kulisse wurde dann auch noch schnell für ein Erinnerungsfoto mit der ganzen Gruppe genutzt. Für morgen bleibt dann noch eine halbe Schicht, die nach aktuellen Informationen nicht wieder in Gummern sein wird.

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Kräfte aus den Gemeinden Siedeburg, Stadt Sulingen, Samtgemeinde Barnstorf, Gemeinde Wagenfeld, Stadt Diepholz, Samtgemeinde "Altes Amt Lemförde"

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Die Kameraden aus Rehden haben einen Pavillion

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Kameraden aus der Gemeinde Kirchdorf an einer Einsackhilfe

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Die ersten Sandhaufen sind in den Säcken

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Die dritte Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Diepholz beim Hochwassereinsatz 2013 in Schnackenburg