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Zeltlagerpläne für die kommenden drei Jahre geändert

Landkreis (mt) - Einstimmig votierte heute der Kreis-Jugendfeuerwehrausschuss für die Änderungen im Ablauf der kommenden Kreiszeltlager. Die beiden kommenden Ausrichter Bruchhausen-Vilsen und Weyhe zogen auf der heute per Videokonferenz durchgeführten Sitzung zunächst Ihre Anträge für 2021 und 2022 zurück, um sich direkt darauf für 2022 und 2023 wieder neu zu bewerben. Zuvor hatten die ausrichtenden Jugendfeuerwehren zusammen mit den Gemeindeverwaltungen alle wichtigen Punkte mit den Verpächtern und Besitzern der zu nutzenden Grundstücke klären müssen. Durch diesen Schritt war der Weg frei für ein Zeltlager in Cornau 2021. Die Freude in Cornau ist groß, nun doch noch ein Zeltlager ausrichten zu können. „Anders wäre es nicht gegangen“, sagte Marco Striethorst, der stellv. Ortsbrandmeister von Cornau. „wir hätten alle Leitungen, die wir schon verbuddelt haben wieder ausgraben müssen, nur um sie dann in drei oder vier Jahren wieder einzugraben. Und ob wir dann alle Flächen wieder so gepachtet bekommen hätten, wäre eine zusätzliche Unbekannte gewesen. Wir haben heute direkt alle angeschrieben und die Reaktionen waren durchweg positiv“. „Ganz so einfach war die Umplanerei allerdings nicht“, berichtete Kreis-Jugendfeuerwehrwart Lars Genthe. „Gerade in Kirchweyhe mussten einige Gespräche mit verschiedenen Eigentümern und Pächtern von Flächen geführt werden und so waren die notwendigen Schriftwechsel nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen. Aber beide Ausrichter, Weyhe und Bruchhausen-Vilsen, haben alles gegeben, damit in Cornau noch ein Zeltlager stattfinden kann“. „Eine kameradschaftliche Aktion, wie man sie von uns kennt“, ergänzte Matthias Thom, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr das Ergebnis. Die Videokonferenz wurde gleichzeitig auch noch für ein anderes tolles Thema genutzt. Die Feuerwehr Kirchdorf hatte in der Zwischenzeit eine Bewerbung für das Zeltlager 2024 eingereicht und auch diese wurde einstimmig angenommen. Die Erfolgsgeschichte des Kreis-Jugendfeuerwehrzeltlagers geht also weiter.