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Kreisausbildung weiter stark gefragt

Barrien (mt) – Die Kreisausbildung der Feuerwehren im Landkreis Diepholz ist ein Vorzeigemodell. Dies wurde auf der Dienstbesprechung der Kreisausbilder des nördlichen Brandschutzabschnitts in dieser Woche an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Barrien klar. Kreisbrandmeister Michael Wessels berichtete in seinen Grußworten, dass er regelmäßig in anderen Landkreisen Einblick in die Kreisausbildung bekäme und nirgends so ein umfassendes Angebot existiert wie im Landkreis Diepholz. 

Nicht, dass die anderen Kreisbrandmeister sich diese Angebote nicht auch wünschen würden. In Diepholz kommen ein paar wichtige Punkte zusammen, die sich im Laufe der Zeit einfach zu einem guten System zusammengefügt haben. Eine wichtige Komponente in diesem System ist die Unterstützung vom Landkreis. Fachdienstleiter Klaus Speckmann überbrachte die Grüße der Kreisverwaltung und bestätigte, dass dem Landkreis bewusst sei, wie wichtig eine gute Aus- und Weiterbildung für eine funktionierende Kreisfeuerwehr sei. In den Jahresberichten des Kreisausbildungsleiters Thomas Meyer und seiner Lehrgruppenleiter wurde deutlich, wie die verschiedenen Komponenten im System Kreisausbildung zusammenspielen. Dank an die Kreisfeuerwehrführung, an den Fachdienst des Landkreises, an die Mitarbeiter der FTZ und an die Verpflegungsgruppen und die Kantinenpächter kamen in allen Jahresberichten vor. Und genau diese Komponenten sind es, die die gute Kreisausbildung unterstützen. Im Kern besteht das Team in nördlichen Aufsichtsbereich aktuell aus 75 Ausbildern, die in 2019 insgesamt 1650 Kameradinnen und Kameraden aus- oder weitergebildet haben. 3536 Stunden wurden dafür aufgewendet. Neben den klassischen Ausbildungen zum Truppmitglied, Sprechfunk, Maschinisten, Atemschutz und Technische Hilfeleistung wurden auch 2019 wieder zahlreiche Fortbildungen und Workshops zusätzlich angeboten. 2020 wird es neu eine Fortbildung im Digitalfunk für Führungskräfte geben. Dass das Team Kreisausbildung funktioniert zeigte sich im abgelaufenen Jahr unter anderem daran, dass auf Initiative des Ausbilders Thomas Türke verschiedenste Materialien für die Ausbildung Technische Hilfe organisiert werden konnten. So stehen auf dem Übungsgelände nun unter anderem ein voll funktionsfähiger LKW-Anhänger mit Containeraufsatz und diverse Betonblöcke mit Ösen zum Heben und Ziehen von Lasten als Übungsobjekte bereit. Für dieses Engagement bedankte sich der Abschnittsleiter Hartmut Specht im Namen der Kreisfeuerwehr. Für sein langjähriges Engagement in der Kreisausbildung erhielt anschließend der Ausbilder Fabian Fricke die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes in Bronze verliehen. Bernd Oelfke wurde unter dem Tagesordnungspunkt Ernennungen zum Löschmeister befördert, Torsten Kalisch und Sven Hansemann sind nun Hauptlöschmeister. Auch 2020 wird die Ausbildung an den Feuerwehrtechnischen Zentralen des Landkreises wieder ein gutes und abwechslungsreiches Programm bieten. „Wenn von ca. 5000 Aktiven Feuerwehrmitgliedern im Landkreis jedes Jahr zirka 3500 mindestens zu einer Aus- oder Fortbildung an die FTZ kommen, dann zeigt das sehr deutlich, dass wir hier vieles richtigmachen und das Angebot stimmt“, schloss Kreisausbildungsleiter Thomas Meyer die Versammlung.

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