Planbesprechung von Beamtinnen und Beamten der Polizei und Führungskräften der

Feuerwehr aus dem nördlichen Landkreis soll Abläufe bei gemeinsamen Einsätzen

verbessern

 
Barrien (mt/tg) An Einsatzstellen arbeiten Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei häufig Hand in Hand. Doch die unterschiedlichen Organisationsformen, Vorschriften und Einsatzgrundsätze sorgen gelegentlich für Missverständnisse und Abstimmungsschwierigkeiten. 
Um diesen entgegen zu wirken trafen sich am vergangenen Samstag ca. 60 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Barrien zu einer gemeinsamen Planbesprechung.
Hierbei wurden vier aufeinander aufbauende Einsatzsachlagen in gemischten Kleingruppen besprochen und theoretisch abgearbeitet. Dadurch konnten die Teilnehmer von den jeweils anderen Organisationen Anforderungen, Abläufe und Möglichkeiten erfahren. Auch die Fragestellung wer zu welchem Zeitpunkt die Gesamtverantwortung für einen Einsatz übernehmen muss war Aufgabe. In den einzelnen Gruppen wurde fleißig diskutiert, und das nicht nur die vorgegebenen Sachlagen. Auch der persönliche Kontakt wurde vertieft. 
Ausgearbeitet hatten die Planübung Ahlke Adolphs (Polizeikommissariat Weyhe), Maren Zirnik (Polizeikommissariat Syke) und Lutz Budelmann (Feuerwehr Syke). Sie begrüßten die Teilnehmer im großen Lehrsaal und führten in die Lage ein. Die
Leiterin des PK Weyhe Franziska Mehlan und der stellv. Abschnittsleiter Nord der Kreisfeuerwehr Thomas Meyer dankten als Initiatoren den Ausarbeitern für die
freiwillig geleistete Arbeit.
Nach vier Stunden intensiven Austausches zogen die Beteiligten ein positives Fazit. Der gemeinsame Austausch sei wichtig gewesen und hat viele neue Erkenntnisse gebracht, die nun in den Einsatzalltag einfließen werden.
 
Text: Matthias Thom (Kreisfeuerwehr) / Thomas Gissing (PI Diepholz), Fotos: Matthias Thom
 
Begrüßung
 
Arbeit in Kleingruppen